Kinesiologie / Dyskalkulietherapie u. Diagnostik

Immer mehr Schüler versagen bereits in den ersten beiden Schulklassen im Mathematikunterricht. Im internationalen Vergleich landen deutsche Schüler in Mathematik weit hinten. Im Gegensatz zur Legasthenie wird der Bereich Rechenschwäche immer noch nicht ernst genommen. Doch gerade dies ist der fatale Irrtum. Die WHO ( Weltgesundheitsorganisation) stuft die Dyskalkulie als Teilleistungsstörung ein und definiert sie als umschriebene Rechenschwäche im basalen Bereich (1. und 2. Schulklasse). Da die Probleme in den ersten Schulklassen und bereits im Vorschulalter liegen ist eine umfassende Diagnostik und Therapie zu diesen Zeitpunkt am effektivsten.

Viele Rechenfehler beruhen nicht auf Unwissen, Faulheit oder Flüchtigkeit, sondern sind das Ergebnis von falschen subjektiven Lösungsstrategien. Eine Dyskalkulietherapie sollte immer aufdecken mit welchen Rechenvorgang das Kind Probleme hat. Dadurch werden falsche Rechenstrategien aufgedeckt und können sich nicht verfestigen.

In der Dyskalkuliediagnostik verwende ich standardisierte Test wie den "OsnabrückerTest" zur Zahlenbegriffsentwicklung, den DRT 1. und 2. Klasse und den DBZ. Des weiteren findet eine Überprüfung der Sensomotorik und der visuellen Wahrnehmungsverarbeitung statt.

Die Kinder erhalten eine Übersicht über die problematischen Bereiche und ggf. ein sensomotorisches Trainingsprogramm, sowie visuelle Wahrnehmungsförderung. Gemeinsam mit Mathematiknachhilfelehrern, kann so eine optimale Betreuung des Kindes stattfinden.

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